Ein Wintertag am See Bolmen

Habt ihr uns schon vermisst? Dachtet ihr, wir sind in den Winterschlaf gefallen wie die Bären oder womöglich eingeschneit? Weder noch, wir sind im Moment mit Hochdruck dabei die Winter-Renovierung der Ferienhäuser im SchwedenParadies fertig zu bekommen, unsere Gästesaison beginnt dieses Jahr schließlich schon Mitte Februar.

Wir waren natürlich jeden Tag spazieren, aber hauptsächlich auf unseren Hausrunden und ich wollte euch nicht mit Wiederholungen langweilen. Davon laufen ja schon genug im Fernsehen. Ehrlich gesagt fehlte mir auch die Zeit, um in Ruhe einen neuen Beitrag zu schreiben. Also:

Heute waren wir endlich mal wieder los und sind nach Odensjö in den Hembygdspark gefahren, um von dort entlang des Sees Bolmen auf einem kleinen Singletrail zu wandern.

Das Wetter war winterlich grau und eigentlich mit -4°C gar nicht sooo kalt, aber als ich an den See gekommen bin dachte ich doch, dass mir gleich die Ohren abfallen, so kalt kam der Wind über das Wasser. Also schnell Handschuhe an und Mütze auf, zum Glück ist meine Jacke immer mit allem notwendigen bestückt. Von uns Dreien war ich wieder die Einzige, die sich so angestellt hat.

Die große Bucht bei Odensjö ist schon komplett einmal übergefroren, aber tragen wird das Eis sicher noch nicht, da braucht es noch weitere Tage mit Dauerfrost.

Der zugefrorene See Bolmen

Weiter ging es erst einmal zum alten Gräberfeld der Wikinger und dann auf nicht markierten Wegen weiter entlang des Ufers.

Rastplätze finden sich in Schweden auch mitten im Wald – wir haben allerdings heute verzichtet und sind lieber weitermarschiert, damit uns warm wurde.

Schließlich mussten wir leider ein kleines Stück an einer großen, viel befahrenen Straße entlang, bevor wir wieder auf einen kleineren Sandweg abbiegen konnten.

Überhaupt war wieder jede Menge Verkehr und alles voller Leute und anderer Hunde.

So langsam wurde es schon etwas dunkel, ich bin erst gegen 15.00 Uhr gestartet, aber ich wusste ja, wo ich war.

Wieder hinein in den Wald, bloß weg von den vielen Menschen und da haben wir aus dem Augenwinkel die Rehe noch im Wald verschwinden sehen. Ich war mit der Kamera aber nicht schnell genug für ein Foto, auf die Entfernung wäre das unter Umständen eh nix geworden. Der Elch hat uns offensichtlich auch rechtzeitig gehört und gerochen, die Spuren waren noch frisch, aber er war weit und breit nicht mehr zu sehen.

Elchspur

Dann sind wir noch weiter dem Singletrail durch den Wald gefolgt und schließlich wieder am Auto angekommen. Knapp 8 km waren das heute, also eine normale Tour, aber wir hatten alle drei ganz viel Spaß dabei, endlich mal wieder etwas anderes zu sehen und zu riechen.

So sah unsere Runde heute aus, dem einen oder anderen Wandergast werde ich die Strecke bestimmt persönlich zeigen.

Ich bin überhaupt total überwältigt und begeistert, wie viele Gäste mein Angebot der geführten Tageswanderungen und auch unserer organisierten Wanderwochen dieses Jahr nutzen wollen.

Die Eventwoche im September ist auch schon komplett ausgebucht und für unsere Eventwoche im Mai ist nur durch einen Storno wieder ein Platz frei geworden.

Vielen Dank an dieser Stelle auch für die vielen netten Rückmeldungen zu meinem Blog. Ich freue mich, wenn euch meine Berichte gefallen.

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