Das SchwedenParadies macht Urlaub – Teil 1

Ja, ihr habt richtig gelesen, wir sind alle zusammen für ein paar Tage in den Urlaub gefahren. Klar, wir leben nun wirklich direkt da, wo andere Urlaub machen und unser Fleckchen Erde ist völlig unstrittig sehr nah am Paradies. Aber wir arbeiten halt auch da, wo andere Urlaub machen und nach fast 10 Jahren war es einfach mal an der Zeit, ein paar Tage wirklich nix zu tun.

Frei nach dem Motto „Die besten Tage sind die, an denen du nichts geschafft hast, außer dir Zeit zu nehmen!“ haben wir unseren Camper Horst gepackt und sind für 3 Tage Richtung Norden nach Bohuslän aufgebrochen.

Die Wahl eines Campingplatzes gestaltete sich schwieriger als gedacht, da gerade die kleinen Plätze vielfach erst zum 01.Mai geöffnet haben. Wir wollten ja nun keinesfalls auf einen Platz mit mehr als 500 Stellplätzen und so haben wir uns schließlich für Edsviks-Camping nahe Grebbestad entschieden.

Ich hatte eine kleine Liste von Sehenswürdigkeiten, die gerne besichtigen wollte und unser Stellplatz sollte natürlich auch möglichst in der Nähe davon sein. Wir wollten ja für die paar Tage nicht nur im Auto sitzen.

Die große Anzahl an festen Mobilheimen auf dem Platz hat mich schon erschreckt. Wenn man so ruhig und einsam mitten im Wald wohnt wie wir, sind diese „Menschenansammlungen“ im ersten Moment immer irritierend. Aber wir hatten Glück und haben einen Platz ganz am Rand, direkt am Wasser bekommen.

Also flux eingerichtet, Markise ausgefahren und auf einer kleinen Spazierrunde einmal den Platz erkundet, den Hafen besichtigt und die Füße ins Wasser gehalten. Fazit: Das Meerwasser ist deutlich kälter als das Seewasser bei uns 🙂 und die meisten Wohnwagen sind noch gar nicht bezogen. Also doch alles gut.

Dann haben wir uns einen Augenblick gemütlich bei Kaffee und Keksen ausgeruht. Das Wetter hat unsere Pause gleich genutzt, um uns einen Regenschauer zu schicken. Zum Glück hat es nur kurz geregnet und es blieb auch bis zur Rückfahrt für den ganzen Urlaub der einzige Regen.

Als es dann wieder aufklarte haben wir uns zu unserem ersten Ausflugsziel ins Tjurpannans Naturreservat aufgemacht. Das Reservat besteht bereits seit 1969 und umfasst insgesamt 490 Hektar Land und Wasser. Es liegt direkt an der Küste und ist deshalb dem Westwind vom Meer ungeschützt ausgeliefert. Dadurch besteht das Gebiet aus den blanken Felsen mit nur kleinen Fleckchen aus niedriger Vegetation. Bei Sturm soll es ein unglaublich beeindruckendes Schauspiel von Wind und Wellen geben und die Seefahrer haben das Gebiet mit den steilen Klippen gefürchtet.

Insgesamt gibt es 6 markierte Wanderwege in dem Gebiet und auf dem Parkplatz stand an diesem Nachmittag auch ein weiteres Auto – schon wieder Menschenmassen.

Wir haben uns für den roten Wanderweg entschieden, weil er direkt der Küstenlinie folgt. Große Teile des Gebietes sind mit Weidezaun versehen und es werden Ziegen, Schafe und Kühe gehalten, um die aufkommende Vegetation kurz zu halten. Allerdings hatte die wohl alle noch Winterpause. Wir sind, sehr zu Sevens Leidwesen, keinen Tieren begegnet.

Der Weg führte uns direkt auf und über die Felsen und für mich, als „Wald-Wanderer“ war das wirklich eine beeindruckende Kulisse. Ich möchte auf jeden Fall noch einmal im Herbst wiederkommen und die Landschaft bei Sturm erleben.

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Den Abend haben wir dann gemütlich mit Nichts-Tun verbracht und haben der Sonne beim Untergehen zugeschaut. Die Schärenlandschaft mit seinen Felsen, Inseln und Buchten ist wirklich etwas Besonderes und auf jeden Fall eine Reise wert.

Seven war für den ersten Tag erschlagen von den ganzen Eindrücken und hat gemütlich geschlummert.

Morgen geht es auf zu neuen Abenteuern.

Ein Kommentar zu „Das SchwedenParadies macht Urlaub – Teil 1“

  1. Hallo Bärbel, hallo Norbert, hallo Hurley, hallo Seven….
    …. wow, welch schöne Bilder. Beeindruckend! Sieht nach einer tollen Zeit aus. Ihr habt’s getan… klasse. Ich habe gleich mal auf die Karte geschaut …. wünsche ersteinmal einen schönen entspannten Abend – liebe Grüße Schippi
    @schlaf schön Seven und Hurley, Dir geht es hoffentlich auch gut?

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